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Dinner for One uff Rhoihessisch – Weihnachtsfeier bei Slee 2025
Kultige Veranstaltung in Oppenheim!
Und was gelernt ĂĽber Geschlunz un Krembl.
Am Freitag ging es direkt nach der Arbeit zum Sektempfang im Weingut Völker in’s wunderschöne Oppenheim. Im Foyer gab es genug Zeit, die AusgrabungsstĂĽcke des Weingutes zu besichtigen und Scherben- sowie Knochenfunde aus der Zeit der alten Römer zu bestaunen. Zur UntergrundfĂĽhrung holte uns der echte rhoihessische Guide Christoph ab.
Auf sieben Ebenen ist Oppenheim unterkellert, mit Verbindungsgängen zwischen den Ebenen und auch nach oben, z.B. vom Weinkeller direkt in das Restaurant der Völkers – wie praktisch! Christoph führte aus, dass nicht nur Wein in den Gewölben gelagert und verarbeitet wurde, sondern auch „Kräuder“ (Kräuter). Ein Highlight war das „erste römische McDonalds“, ein Kellerraum mit Kamin, in dem sich – nach mündlicher Überlieferung – die Römer auf der Durchreise einen schnellen „Burger“ einverleiben konnten. Römisch „to go“ sozusagen.
Dunkel war’s, die Lampen schienen nicht ganz so helle, auch das kommentiert: „Die habbe e Funzel gehabt und mit dem Gedanke gehe mer mal weider …“
(Anmerkung der Autorin: Für Schmunzeln sorgte eine der weiteren Besucherinnen, die vollständig ausgerüstet mit Wanderschuhen und Stirnlampe zur weiteren Führung antrat :o)
Weiter gingen auch die Römer, und zwar nach „Aschaffebersch“ über Oppenheim in ihre Sommerresidenz, mit ihrem „ganze Geschlunz un Krembl“. Im Gang musste man „uffbasse“, um sich den „Kopp“ nicht anzustoßen, besser wurde es im Kathedralenraum, einzigartig nördlich der Alpen, und dann war der Rundgang schon zu Ende. Danke an Guide Christoph für die sehr unterhaltsame Führung!
Nach einer kurzen Pause folgte das Dinner for One uff Rhoihessisch, inklusive Tiger und dem Schluck Wein aus der Vase. Hildegard Bachmann begeisterte das Publikum, und die allseits bekannte Handlung des Dinners bekam erwartungsgemäß eine ganz eigene lokale Note. Mit trockenem Humor und Spitzfindigkeiten erlebten wir auf der Bühne einen teils feststehenden, teils aus der Lameng improvisierten Schlagabtausch, der vom Abgang des Butlers James mit seiner Hausdame Miss Sophie gekrönt wurde, natürlich nicht, ohne dass ersterer nochmals über den Tiger gestolpert wäre …
Das 3-Gänge-Menü im Anschluss war lecker, die Stimmung ausgelassen, und nach einem kleinen Absacker ging es schon wieder nach Hause. Schön war’s!

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